Willkommen zurück!

Loggen Sie sich ein! Wir wünschen viel Spaß an unserem Angebot


Sie sind noch nicht registriert? Worauf warten Sie noch? Die Registrierung ist für Sie kostenlos und dauert nur wenige Minuten.
Erhalten Sie vollen Zugriff auf unser gesamtes Angebot und werden Sie Teil unserer Community!

Jetzt registrieren

Sachbuch Rubriken

Autos & Historische Fahrzeuge

Autos & Historische Fahrzeuge

Ratgeber

Ratgeber

Deutsche Geschichte

Deutsche Geschichte

Militaria

Militaria & Sammeln

Badische Lokalgeschichte

Badische Lokalgeschichte

Bücher

Blut und Eisen Wie Preußen Deutschland erzwang 1864-1871Blut und Eisen - wie Preußen Deutschland erzwang : 1864-1871 - Christoph Jahr -

Autor: Jahr, Christoph | Verlag: C.H. Beck |ISBN: 978-3-406-75542-2

Blut und Eisen Wie Preußen Deutschland erzwang 1864-1871Blut und Eisen - wie Preußen Deutschland erzwang : 1864-1871 - Christoph Jahr -

Blut und Eisen

Wie Preußen Deutschland erzwang
Was am 18. Januar 1871 im Spiegelsaal von Versailles inszeniert wurde, war die wohl folgenreichste machtpolitische Revolution des 19. Jahrhunderts: die Gründung des deutschen Kaiserreiches. Während jahrhundertelang eine lose verbundene Ansammlung von Staaten der Mitte Europas ihr Gesicht gegeben hatte, war nun ein Nationalstaat entstanden, der durch seine Lage, Größe und wirtschaftliche Stärke den Kontinent nachhaltig veränderte. Wie konnte damals gelingen, woran zuvor Generationen gescheitert waren? Christoph Jahr erzählt die dramatischen Ereignisse neu, durch die Preußen Deutschland erzwang, und zeigt, wie die Reichsgründung bis heute fortwirkt.

«Nicht durch Reden oder Majoritätsbeschlüsse werden die großen Fragen der Zeit entschieden ..., sondern durch Eisen und Blut.» So begründete Otto von Bismarck am 30. September 1862 im preußischen Abgeordnetenhaus die Notwendigkeit erhöhter Militärausgaben. Zehn Jahre später hatten die Waffen gesprochen – im Krieg gegen Dänemark 1864, im innerdeutschen Krieg zwischen Österreich und Preußen 1866 und schließlich im deutsch-französischen Krieg von 1870/71. Christoph Jahr lässt die Geschichte der Reichsgründung lebendig werden und zeigt, wie groß die Widerstände waren – von Außen, aber auch im Inneren. Dabei verbindet er die Ereignisgeschichte mit den großen Trends der Zeit und die Perspektive von oben mit den Erfahrungen von unten. Ob überzeugungstreue Liberale, entschiedene Konservative oder preußenkritische Süddeutsche: die zynische Machtpolitik Bismarcks fand viele Kritiker. Nichts war alternativlos und alles hätte anders kommen können. Doch die Art und Weise, wie Preußen Deutschland erzwang, hatte Konsequenzen, die bis heute spürbar sind.

Rezensionen (3)

Ich möchte eine Rezension schreiben

Edith Karl

Edith Karl

Verfasst am: 29.12.2020 |

Blut und Eisen

In diesem Buch von Professor Jahr, wird die Aggressivität Preußens sowie die DNA der vorprogrammierten Konflikte des 20. Jahrhunderts, gut beschrieben. Preußen hat mit seiner Politik die Wurzeln allen Übels und der meisten europäischen Katastrophen im 20. Jahrhundert gelegt und man kann froh sein, dass dieser Staat von der Landkarte verschwunden ist. Ob sein Denken bzw. seine DNA aus dem Gedächtnis der deutschen verschwunden ist, wird man erst in den nächsten Jahren sehen!
Peter Michalsen

Peter Michalsen

Verfasst am: 07.12.2020 |

Blut und Eisen

Top. Ein Werk, das mir die Enstehungsgeschichte des Deutschen Reiches 1871 anschaulich, einfach aber mit der notwendigen inhaltlchen Tiefe gut veranschaulicht hat.
Patrick Schlenz

Patrick Schlenz

Verfasst am: 13.10.2020 |

Blut und Eisen Wie Preußen Deutschland erzwang 1864-1871

Das Buch „Blut und Eisen“, das im C.H. Beck Verlag erschienen ist, beschreibt die Gegensätze, die zwischen Preußen und Österreich herrschten, die beide darum bemüht waren, die führende Rolle in Deutschland inne zu haben und die schließlich dazu führten, dass Deutschland zu einem Nationalstaat wurde.

Das Preußen Bismarcks agiert dabei aggressiver als die Österreicher und versucht diese insbesondere mit kriegerischen Mitteln aus ihrer Vormachtstellung im Deutschen Bund zu drängen. Bismarck inszeniert geschickt die Auseinandersetzungen mit Dänemark, Österreich und den mit ihm verbündeten Statten 1866 und letztlich auch den deutsch-französischen Krieg 1870/1871.
Die Dekaden vor der in Versailles vollzogenen Gründung des Deutschen Reiches, in welchem mit viel Eisen viel Blutt vergossen wurde, geben dem hervorragenden Buch von Christoph Jahr den Titel.

Im deutsch-französischen Krieg wurden letztlich auch die Wurzeln für die Konflikte des 20. Jahrhunderts gelegt. Der „Erbfeind“ wurde geboren und erst Ende des 20. Jahrhunderts konnten große Politiker diese Feindschaft beseitigen. Jahn beschreibt diese Zeit bis zur Reichsgründung 1871 genau und präzise und lässt dabei auch die einfachen Menschen dieser Zeit zu Wort kommen.

Die Stimmen von unbekannten und berühmten Menschen sowie Zitate aus verschiedenen Zeitungen ergeben mit den Karten und Anmerkungen, die im Anhang des Buchs zu finden sind, ein gutes Gesamtwerk, dass die Entstehungsgeschichte des Deutschen Reiches, auch für den geschichtlichen Laien, leicht verständlich erklärt.

Professor Christoph Jahr erklärt präzise auf über 360 Seiten und ohne unnötige Exkurse, die bedeutsame Zeit bis 1871 und analysiert diese und ihre Ereignisse einfach aber sehr fundiert. Ein Buch, das für Geschichtsinteressierte, die sich insbesondere für die deutsche Kaiserzeit interessieren, ein Muss sein sollt. Ich kann das Werk uneingeschränkt empfehlen.