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Bücher

"Bis zum letzten Mann"? Die Rolle der Kampfkommandanten deutscher Großstädte 1945

Autor: Maximilian Fügen | Verlag: Tectum Verlag |ISBN: 978-3-8288-4182-6

„Bis zum letzten Mann“?
Die Rolle der Kampfkommandanten deutscher Großstädte 1945
Von Maximilian Fügen

Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Günther Kronenbitter

„Bis zum letzten Mann“ auszuhalten war der grundlegende Befehl, der den Kampfkommandanten deutscher Großstädte im Frühjahr 1945 erteilt wurde. Die Erkenntnis der militärischen Sinnlosigkeit jedes Widerstandes, die Verantwortung für die eigenen Soldaten und die Zivilbevölkerung auf der einen, der Glaube an die nationalsozialistische Führung, die Gehorsamspflicht sowie Angst um das eigene Leben auf der anderen Seite mussten die Kampfkommandanten vor eine innere Zerreißprobe stellen.

Exemplarisch stellt Maximilian Fügen in seiner Untersuchung die Kampfkommandanten von acht deutschen Großstädten gegenüber. Ausgehend von intensiven Archivrecherchen unterzieht er diese acht Kampfkommandanten einer vergleichenden Analyse in Bezug auf Werdegang, Persönlichkeit, nationalsozialistische Gesinnung, Entschluss für oder gegen eine Verteidigung bis zum Letzten und deren tatsächliche Umsetzung. Hierbei kommt er zu bemerkenswerten Ergebnissen und Erkenntnissen über die Endphase des Zweiten Weltkriegs in Deutschland.

Rezensionen (1)

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Patrick Schlenz

Patrick Schlenz

Verfasst am: 16.04.2019 |

Bis zum letzten Mann

Maximilian Fügen basiert auf der Masterarbeit des Autors, die er im Rahmen seiner Studien an der Universität Augsburg erstellt hat.

Fügen beschreibt anhand einer Charakterstudie vergleicht er die Kampfkommandanten von 8 Großstädten in der Endphase des 2. Weltkriegs. Die Kommandanten der Städte Augsburg, Darmstadt, Frankfurt, Karlsruhe, Kassel, München, Stuttgart und Wiesbaden werden anhand ihres militärischen Werdegangs vorgestellt und in der Folge bzgl. ihrer politischen Einstellung zum Hitlerregime bewertet.

Basierend auf diesen Fakten werden dann die einzelnen Verhaltensweisen der Offiziere einzeln betrachtet, die am Ende des Krieges, häufig kritisch von regimefreundlichen Funktionären beäugt, versuchen, ihr Handeln in Einklang mit der militärischen Realität, ihrem Fahneneid, sinnlosen Haltebefehlen übergeordneter Befehlshaber, dem Leid der Bevölkerung und dem eigenen Überlebenswillen zu bringen.

Dieser Spagat fordert psychische und physische Stärke, der nicht jeder Kampfkommandant gewachsen ist. In der Regel versuchten diese Männer Unheil zu verhindern. Jedoch gab es auch Kommandanten, die dazu bereit waren, bis zum bitteren Ende durchzuhalten und Ihrem Führer zu Diensten zu sein.

Das Buch liefert einen wichtigen Beitrag um das Handeln und die Psyche der beschrieben Personen aber ableitend aus dieser Beschreibung auch das Handeln anderer Kampfkommandanten zu verstehen. Ein gutes Buch, das für jeden Leser von Interesse ist, der sich mit der Geschichte des 2. Weltkriegs und insbesondere mit der Endphase der Kämpfe in Deutschland, beschäftigt!