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Maschinengewehre 1939 - 1945: Entwicklung - Typen - Technik

Autor: Alexander Losert | Verlag: Motorbuch |ISBN: 978-3-613-04122-6

Maschinengewehre 1939 - 1945: Entwicklung - Typen - Technik

Basierend auf dem ersten echten Maschinengewehr, dem amerikanisch-britischen Maxim, setzte Deutschland im Ersten Weltkrieg das selbst entwickelte, wassergekühlte MG 08 bzw. 08/15 ein. Im Zweiten Weltkrieg hob das MG 34 den Unterschied zwischen leichten und schweren Maschinengewehren auf. Das luftgekühlte MG 42 beseitigte einige gravierende Nachteile seines Vorgängers und wurde wegen seiner Ausgereiftheit unter neuem Namen sogar noch nach dem Krieg eingesetzt. Alexander Losert beschreibt alle wichtigen Maschinengewehre aus deutscher Fertigung, die bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges entwickelt und verwendet wurden.

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Patrick Schlenz

Patrick Schlenz

Verfasst am: 25.10.2018 |

Maschinengewehre 1939 - 1945

Autor Alexander Losert beschreibt auf über 140 Seiten die Entwicklung des Maschinengewehrs. In seinem Vorwort kündigt der Autor an, dass er kein wissenschaftliches Fachkompendium zusammengestellt hat, das sich dem Leser erst nach einem Physikstudium mit anschließender Generalstabsausbildung erschließt. Vielmehr ist es sein Ansinnen, dem interessierten Leser einen schlichten und komprimierten Überblick über dieses Thema zu verschaffen.

In Kapitel 1 widmet sich der Autor der geschichtlichen Entwicklung des Waffenwesens, die zum Maschinengewehr führt. Dabei beschreibt der Autor anschaulich, dass es seit Jahrhunderten des Ziel war, mit möglichst geringem Aufwand ein Maximum an Feuergeschwindigkeit und Feuerwirkung zu erzielen. Verschiedene Waffen-Systeme, deren Entwicklung die Verbesserung der Effizienz des Tötens zum Ziel hatten, werden von der Ritterzeit bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts beschrieben. Die Möglichkeit zur Konstruktion eines Maschinengewehrs, wie wir es heute verstehen, entstanden jedoch erst mit der Einführung der Patrone. Der Auto führt weiter aus, dass die ersten "effizienten" Maschinengewehre nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg Einzug fanden und sich in der Folge schnell verbreiteten und weiterentwickelten. Das industrialisierte Töten mit dem Maschinengewehr wurde erstmals eindrucksvoll im damaligen Rhodesien der Welt 1893 vor Augen geführt, als 50 Mann der rhodesischen Polizei, ausgerüstet mit 4 Maschinengewehren, 3.000 angreifende aufständischen Stammeskrieger töteten.

Bis zum Beginn des 1. Weltkriegs waren die Armeen mit dem Maschinengewehr ausgestattet. Die Effizienz dieser Waffe wurde dann im Verlaufe des 1. Weltkriegs mehr als deutlich. Auch im 2. Weltkrieg bewährte sich diese infanteristische Waffe und wurde stets weiterentwickelt.

in Kapitel 2 stellt werden die wichtigsten Konstrukteure von Maschinengewehrtypen vorgestellt, um dann in Kapitel 3 die grundsätzliche Funktion dieser Waffe zu beschreiben.

Ab Kapitel 4 werden dann die wichtigsten Maschinengewehr Modelle von 1939 bis 1945, nach Ländern sortiert, vorgestellt. Dabei ist es dem Autor gelungen dem Leser zu jedem vorgestellten Modell mehrere Abbildungen (teilweise neue Abbildungen und teilweise historische Abbildungen) zu präsentieren. Weiter werden die wichtigsten technischen Daten jeweils tabellarisch dargestellt und mit einem Text kombiniert, der die Vor- und Nachteile des jeweiligen Modells sowie weitere wichtige Einzelheiten des Gewehrtyps beschreibt.

Dem Autor ist die in der Einleitung angekündigte komprimierte Darstellung der Geschichte des Maschinengewehrs sehr gut gelungen. Das Buch ist für den kriegs- und waffengeschichtlich interessierten Leser von Interesse und ein sehr gutes Nachschlagewerk.